1. Die allgemeinen Tarifbestimmungen, Preistabellen und die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen gemäß Aushang sind Bestandteil des Beförderungsvertrages. Mit dem Kauf des Fahrausweises anerkennt der Fahrgast die obgenannten Bestimmungen und verpflichtet sich dieselben einzuhalten.
  2. Jede/jeder, die/der die Seilbahn- und Liftanlagen in Anspruch nimmt, muss einen g√ľltigen Fahrausweis besitzen. Ein eingeschr√§nktes Pisten- und Anlagenangebot begr√ľndet keinen Anspruch auf Preisreduktionen.
  3. a. Mit dem Kauf eines namensbezogenen Skipasses stimmt der Karteninhaber einer automatischen Registrierung der persönlichen Daten zu. Der Kunde stimmt zu, dass diese zu Kontrollzwecken zur Vermeidung von missbräuchlicher Kartenverwendung sowie zum Zwecke der Kundenbetreuung EDV-mäßig erfasst, verarbeitet und sobald sie nicht mehr benötigt sind, spätestens aber drei Jahre nach letztem Kundenkontakt, gelöscht werden.
    b. Mit dem Kauf eines Skipasses stimmt der Karteninhaber einer personenbezogenen fotografischen Erfassung, Speicherung und Verarbeitung an den Kartenausgabe- und Zutrittsstellen zu Kontrollzwecken zur Vermeidung von missbr√§uchlicher Kartenverwendung zu, wobei diese Daten bei vertragsgem√§√üer Kartenverwendung mit Ablauf der G√ľltigkeitsdauer des Skipasses gel√∂scht werden.
  4. Skip√§sse sind nicht √ľbertragbar und werden auf elektronischen Datentr√§gern ausgegeben. F√ľr elektronische Datentr√§ger (KeyCard), welche an Kassen ausgegeben werden, ist ein Pfand von ‚ā¨ 3,-- zu leisten. Das an Kassen entrichtete Pfandentgelt wird bei R√ľckgabe des funktionsf√§higen und mechanisch nicht besch√§digten Datentr√§gers zur G√§nze r√ľckerstattet.
  5. Alle Fahrberechtigungen werden an den mit elektronischen Kontrollsystemen ausgestatteten Zutrittsstellen automatisch kontrolliert.
  6. Fahrausweise, sind bei Stichprobenkontrollen in den Kontrollzonen der Anlagen, sowie im Bereich der Talstation, Kassen und Parkplätze dem jeweiligen Kontrollorgan zur visuellen Kontrolle vorzuweisen. Fahrausweise sind auf Verlangen auch den ausgewiesenen mobilen Kontrollorganen in den Skigebieten vorzulegen. Die Kontrollorgane sind berechtigt, missbräuchlich verwendete Skipassberechtigungen einzuziehen.
  7. Wer eine Bef√∂rderungsleistung mit Seilbahn- und Liftanlagen ohne g√ľltigen Fahrausweis in Anspruch nimmt, macht sich nach √Ėsterreichischem Recht strafbar. √úbertretungen werden mit Bu√ügeld von mindestens ‚ā¨ 50,-- sowie dem Entgelt eines Tageskartenwertes zum Volltarif oder mit Anzeige geahndet.
  8. Missbrauch von Skip√§ssen und Bezugsberechtigungen, wie etwa unzul√§ssige Weitergabe, hat den ersatzlosen Entzug der Berechtigung und den Bef√∂rderungsausschluss zur Folge. Missbrauch wird mit Bu√ügeld von mindestens ‚ā¨ 50,-- sowie dem Entgelt eines Tageskartenwertes zum Volltarif oder mit Anzeige geahndet. Der Versuch, einen Skipass an einen anderen Gast zu √ľbertragen, gilt bereits als Missbrauch. Jeder Ticketinhaber hat seinen Skipass auch so zu verwahren, dass Dritte keinen Zugriff haben.
  9. F√ľr Verletzungen oder sonstige Sch√§den von Personen, die sich ohne g√ľltigen Skipass im Skigebiet aufhalten, besteht keine Haftung.
  10. Das Seilbahnunternehmen beh√§lt sich vor, dass es aufgrund von bestimmten Witterungs- oder Betriebsumst√§nden zu Verkaufs- und/oder Bef√∂rderungslimitierungen kommen kann. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Erwerb eines bzw. eines bestimmten Skipasses. Nachtr√§glicher Umtausch oder √Ąnderung der G√ľltigkeitsdauer einer Skipassberechtigung ist nicht m√∂glich. Kein Ersatz bei Verlust, Diebstahl oder vergessenen Fahrausweisen (Datentr√§ger).
    Falls die Bef√∂rderung aus Gr√ľnden verhindert wird, die das Seilbahnunternehmen verschuldet hat wird der Fahrpreis bei Einzelfahrberechtigungen zur G√§nze und bei anderen Berechtigungen teilweise r√ľckerstattet.
  11. Witterungsbedingte oder aus anderen technischen Gr√ľnden erforderliche Betriebseinstellungen von Anlagen, Pisten oder ganzen Skigebieten, Lawinengefahr, vorzeitige Abreise oder Unterbrechung begr√ľnden keinen Anspruch auf Entgelterstattung oder G√ľltigkeitsverl√§ngerung. Unterbleibt die Bef√∂rderung aus Gr√ľnden die der Fahrgast zu vertreten hat, so besteht kein Anspruch auf Entgeltr√ľckerstattung oder Ersatzleistung. Eine R√ľckverg√ľtung kann nur bei Sportverletzung, unter Beibringung eines √§rztlichen Attestes eines √∂rtlichen Arztes/Krankenhauses und umgehender Hinterlegung des Skipasses an einer der Kassen erfolgen. Der Anteil der R√ľckverg√ľtung richtet sich nach dem Kaufwert und der Ben√ľtzungsdauer eines Skipasses. Keine R√ľckverg√ľtung bei Skipassberechtigungen bis zu einem Tag G√ľltigkeit.
  12. Kinder bis zu einer K√∂rpergr√∂√üe von 125 cm d√ľrfen Sessel- und Schlepplifte nur in Begleitung einer Aufsichtsperson ben√ľtzen, so weit die anlagenspezifischen Bef√∂rderungsbedingungen keine andere Regelung vorsehen. Personen die das 15. Lebensjahr vollendet haben und √ľber besondere √úbung bei der Ben√ľtzung von Schleppliften verf√ľgen, d√ľrfen Kinder - unabh√§ngig von der K√∂rpergr√∂√üe - vor sich herschieben. Das Mit-Sich-Tragen von Kleinkindern ist bei Schleppliften verboten. Im √úbrigen gelten die Bef√∂rderungsbedingungen der jeweiligen Anlage.
  13. Gesonderte Fahrausweise f√ľr Fu√üg√§nger sind nur g√ľltig f√ľr die Bef√∂rderung ohne Wintersportausr√ľstung. Fu√üg√§ngerInnen d√ľrfen Skiabfahrten nicht betreten. Rodeln ist auf Skiabfahrten nicht gestattet.
  14. Fahrpreiserm√§√üigungen erhalten Personen mit einer nachgewiesenen Invalidit√§t ab 70 % (ausgenommen Saison-, Skiwertkarten und bereits erm√§√üigte Tarife). Im √ľbrigen gelten die ver√∂ffentlichten Skipasspreise.
  15. Die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS) haben uneingeschr√§nkte G√ľltigkeit. R√ľcksichtsloses Verhalten oder sonstige grobe Verst√∂√üe gegen diese Verhaltensregeln oder die allgemeinen Tarifbestimmungen und Bef√∂rderungsbedingungen berechtigen das Liftunternehmen zum entsch√§digungslosen Entzug der Berechtigung und kann strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
  16. F√ľr Bergung und Transport nach Pistenunf√§llen ist ein Bergekostenbeitrag zu leisten.
  17. Die Skipisten sind, t√§glich ab 17.00 Uhr bis 8.00 Uhr gesperrt und d√ľrfen w√§hrend dieser Zeit weder betreten noch befahren werden. W√§hrend dieser Sperrzeit keine Gefahrensicherung. Verletzungsgefahr durch Pistenbearbeitung, Windenseile, Schneeerzeugung und freiliegende Kabel und Schl√§uche.
  18. Die freie Zug√§nglichkeit des Waldes verlangt besonderes Verantwortungsbewusstsein und verpflichtet zu seinem Schutz. Gem√§√ü Forstgesetz ist das Abfahren mit Wintersportger√§ten im Wald und im Bereich von Aufstiegshilfen nur auf markierten Pisten oder Skirouten gestattet. Es ist verboten, Forstkulturen unter 3 m Baumh√∂he zu betreten sowie Abf√§lle und Zigaretten wegzuwerfen. Eine Nichtbeachtung hat Anzeigenerstattung nach dem Forstgesetz und den entsch√§digungslosen Entzug der Skipassberechtigung zur Folge. 
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